FITT MAGAZINE

Jede Jahreszeit hat ihr Gemüse: der Frühling die Erbsen
Ad ogni stagione la sua verdura: in Primavera i Piselli

Jede Jahreszeit hat ihr Gemüse: der Frühling die Erbsen

Erbsen (Pisum sativum) sind Hülsenfrüchte mit einer uralten Geschichte und wurden bereits im zweiten Jahrtausend v.Chr. in Kleinasien verwendet. 

Im Frühling und Sommer kann man sie frisch genießen, während sie für den Rest des Jahres in getrockneter Form vorliegen.

Erbsen besitzen dank der enthaltenen Nähr- und Wirkstoffe verschiedene wohltuende Eigenschaften. Es handelt sich um besonders leichte und gut verdauliche Hülsenfrüchte, die für die Zubereitung zahlreicher Speisen geeignet sind.

Doch wie und wann erfolgt der Anbau?

Erbse

Pisum sativum

Anbau

Erbsen werden direkt an ihrem Anbauplatz ausgesät. Klettererbsen benötigen eine Rankhilfe, die auch für Buscherbsen hilfreich ist.

Abstand

Buscherbsen: mindestens 30 cm zwischen den Reihen und 5 cm zwischen den Pflanzen in der Reihe. Klettererbsen: mindestens 1m zwischen den Reihen und 30 cm zwischen den Pflanzen.

Position

Sonnig

Menge

Ca. 20 Pflanzen pro Person.

Saatperiode
Buscherbsen: Anfang März – Ende August. Klettererbsen: Anfang März – Ende Mai. Der Boden muss eine Temperatur von mind. 5°C haben. Keimzeit 8 Tage.

Düngung

Bei einem fruchtbaren Boden ist keine Düngung mit Stallmist oder anderen organischen Nährstoffen notwendig. Klettererbsen sollten mit Hauskompost gedüngt oder regelmäßig mit einem Algenpräparat gegossen werden.

Bewässerung

Erbsen brauchen vor allem während der Blüte und Samenbildung sehr viel Wasser und sollten einmal pro Woche bis in 20-30 cm Tiefe gegossen werden. Blätter und Blüten sind dabei auszusparen.

Geeignete Mischkulturen

Mangold, Kreuzblütler, Zucchini, Kürbis, Rettich, Endivie, Kopfsalat, Auberginen, Kartoffeln, Wassermelonen, Honigmelonen, Gurken, Stängelkohl, Steckrüben, Spinat, Spargel, Sellerie, Fenchel, Zuckermais, Ringelblumen

Nicht geeignete Mischkulturen

Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Schnittlauch, Schalotten, Tomaten, Paprika, Bohnen

Krankheiten und Schädlinge Erbsenwickler, echter Mehltau, Aphidoidea (Blattläuse). Erbsen sollten in leichten Boden gepflanzt und mit Algenpräparaten gegossen werden, keinen Stickstoffdünger verwenden.

Ernte

Die Schoten mit den jungen Samen werden nach und nach geerntet. Vor dem Einfrieren werden sie 2 Minuten in heißem Wasser abgekocht und anschließend schnell mit kaltem Wasser abgekühlt.

Ernährungseigenschaften Es empfiehlt sich, frische und junge Erbsen und Schoten zu verzehren, da sie die meisten Proteine, Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Hinweise

Erbsen keimen auch bei niedrigen Temperaturen erfolgreich aus. Bei einer vorgezogenen Aussaat kann man möglicherweise einen Schädlingsbefall vermeiden. Bei großer Hitze empfiehlt es sich, die Schoten sehr jung zu ernten, da sie ihre Ernährungsqualitäten schnell verlieren.

Besonderheiten Wenn die Schoten nach und nach geerntet werden, entwickelt die Pflanze immer neue Blüten. Buscherbsen benötigen kein eigenes Beet, sondern können zusammen mit Kohl, Wirsing, Blumenkohl und Kartoffeln gepflanzt werden. Die Reste der Pflanzen sind optimal als Kompost oder zum Mulchen geeignet.

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